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Ausbildungsdienst am 25.02.2026
Ausbildungsthema: Aufbauen/Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes
Dieses Mal stand zur Ausbildung das Thema Aufbauen/Ausleuchten eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber auf dem Plan.
Dafür wurde die Ausbildung in zwei Abschnitte aufgeteilt.
Den ersten Abschnitt verbrachten wir im Schulungsraum, um dort gemeinsam die wichtigsten Punkte zum Aufbau/Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes uns in der Theorie zu erarbeiten.
Unter anderem gingen wir auf folgende Punkte ein:
- Arten von Rettungshubschraubern in unserer Region
- worauf bei der Wahl eines Landeplatzes zu achten ist
- welche Hindernisse angeleuchtet werden sollen und wie
- Funkverkehr mit dem Piloten des Hubschraubers
- was ist bei der Landung des Hubschraubers zu beachten.
Danach stand eine kurze Pause an. Vorher wurden aber zwei Gruppenführer für unsere beiden Löschgruppenfahrzeuge bestimmt, sowie ein Zugführer. Dabei wurde nicht auf ausgebildete Führungskräfte gesetzt, sondern für diese drei Positionen wurden drei Truppführer bestimmt.
Nach der kurzen Pause teilten sich die beiden Gruppenführer ihre Mannschaft ein und die verbliebenden Kameradinnen und Kameraden besetzten zusammen mit dem Zugführer unseren MTF als Führungsfahrzeug.
So begaben wir uns auf den Parkplatz von Little John Bike. Als wir den Funkspruch der Übungsleitstelle bekommen hatten und damit den Auftrag „Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes, Ort Schneidemühlenweg 4“ machten wir uns direkt auf den Weg zur Übungseinsatzstelle.
Vor Ort besprach der Zugführer kurz mit seinen beiden Gruppenführern die Lage und teile entsprechend die Einsatzaufträge ein.
Die Aufträge waren wie folgt:
- Aufbau eines Hubschrauberlandeplatzes und diesen entsprechend Ausleuchten. Dabei wurde auch entsprechend auf die Hindernisse (Bäume, Gebäude usw.) eingegangen.
- Im weiteren Verlauf der Umsetzung kam noch der Auftrag dazu, den Landeplatz zu begehen und nach möglichen herumfliegenden Gegenständen abzusuchen, sowie die in der direkten Umgebung befindlichen Mülltonnen zu sichern oder aus dem Bereich des Landeplatzes zu entfernen.
Dabei lag für den Zugführer auch das Augenmerk auf den Funkverkehr mit der Leitstelle und dem fiktiven Piloten des ankommenden Rettungshubschraubers.
Nachdem alle möglichen Hindernisse ausgeleuchtet waren, gab der Zugführer den Befehl an alle, den Landeplatz zu verlassen und sich hinter die Fahrzeuge zu begeben, da sich der Hubschrauber im Landeanflug befand.
Im Anschluss war Übungsende. Es erfolgte mit allen zusammen eine Auswertung, wo bei als erstes der Zugführer die Lage kurz für alle erläuterte und sein Feedback gab. Danach folgten die beiden Gruppenführer, dann die jeweiligen Mannschaften und zum Schluss gaben die beiden Ausbilder noch einmal hier Einschätzung ab.
Nachdem die Auswertung erfolgte, wurde gemeinsam wieder zurückverlegt und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt.
Dann war Dienstende.
Anbei ein paar Eindrücke der praktischen Ausbildung in Bildern:


Ausbildungsdienst am 18.02.2026
Ausbildungsthema: Türnotöffnung
Im Rahmen unserer Ausbildung stand das Thema „Türnotöffnung“ auf dem Programm. Hierzu teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um verschiedene Methoden und Werkzeuge zur Türöffnung zu trainieren.
Gruppe 1: Türnotöffnungskoffer der LF 20/16
Die erste Gruppe arbeitete mit dem Türnotöffnungskoffer der LF 20/16. Dieser ist unter anderem mit einer Fräse ausgestattet, die speziell für die Türnotöffnung verwendet wird. Die Kameradinnen und Kameraden hatten die Möglichkeit, in mehreren Durchgängen das Fräsen eines Türschlosses zu üben. Diese Methode kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn eine Tür verschlossen ist, keine alternative Öffnung (z. B. ein gekipptes Fenster) vorhanden ist und das Schloss durch einen „Ziehschutz“ gesichert ist.
Gruppe 2: Türnotöffnungsrucksack der LF 16-Ts
Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Türnotöffnungsrucksack der LF 16-Ts. Im Gegensatz zum Türnotöffnungskoffer enthält dieser keine Fräse, sondern u.a. verschiedene Materialien zur Türöffnung, insbesondere den sogenannten „Ziehfix“. Mit diesem Werkzeug wurde die Methode des Schlossziehens trainiert. Darüber hinaus wurden weitere Möglichkeiten zur Türöffnung besprochen, die vor dem Ziehen des Schlosses angewendet werden können. Auch diese Gruppe hatte die Gelegenheit, die verschiedenen Techniken in mehreren Durchgängen zu üben und sich mit den Werkzeugen vertraut zu machen.
Abschluss der Ausbildungseinheit
Nach Abschluss der praktischen Übungen wurden die Arbeitsbereiche gründlich u.a. von Metallspänen gereinigt, die zerstörten Schlösser fachgerecht entsorgt und die Einsatzbereitschaft der Ausrüstung wiederhergestellt.
Durch die praxisorientierte Ausbildung konnten sich alle Kameradinnen und Kameraden intensiv mit den verschiedenen Methoden der Türnotöffnung auseinandersetzen und ihre Fertigkeiten weiterentwickeln.
Dazu ein Paar Eindrücke vom Arbeiten mit dem Ziehfix in Bildern:



