Wochenbeitrag 31/2026

Ausbildungsdienst, 29.07.2026

Am Mittwoch führten wir im Bereich des Oder-Havel-Kanals im Stadtteil Nordend eine Einsatzübung durch. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall in einem Waldgebiet, der infolge des Unfalls einen Waldbrand auslöste.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle begann die Besatzung des LF 20/16 umgehend mit der Brandbekämpfung. Parallel dazu übernahm der Melder die Erkundung des verunfallten Fahrzeugs und die Betreuung der verletzten Personen.

Während der Wassertrupp eine Wasserversorgung aus offenem Gewässer – dem Oder-Havel-Kanal – aufbaute, verlegte der Schlauchtrupp die erforderlichen Schlauchleitungen für die Brandbekämpfung. Im Anschluss baute der Schlauchtrupp der LF 20/16 das zweite Rohr auf und ging ebenfalls zur Brandbekämpfung vor.

Nach dem Eintreffen des HLF 10 erhielt dessen Besatzung weitere Einsatzaufträge. Der Angriffstrupp sicherte zunächst das verunfallte Fahrzeug, kontrollierte es auf auslaufende Betriebsstoffe und leitete die notwendigen Sicherungsmaßnahmen ein. Bei der weiteren Erkundung lag dann das Augenmerk auf weitere verunfallte Personen. Hier konnte aber zum Glück Entwarnung gegeben werden. 

Der Wassertrupp des HLF 10 unterstützte den Wassertrupp der LF 20/16 beim Aufbau der Wasserversorgung. Zeitgleich sicherte der Schlauchtrupp des HLF 10 die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab bzw. eventuell weiter in den Wald fahrende Fahrzeuge. Nachdem beide Trupps ihre Aufgaben erfolgreich abgearbeitet hatten, erhielten sie den Auftrag, vom ersten Verteiler aus eine weitere Schlauchleitung in das Waldgebiet zu verlegen. So dass dort der Angriffstrupp des HLF 10 ebenfalls den Waldbrand bekämpfen konnte und so eine weitere Ausbreitung des angenommen Waldbrandes zu verhindern. 

Nachdem alle Aufgaben abgearbeitet waren, ertönte der Befehl alle Strahlrohe Wasser halt - Übungsende. So sammelten wir uns alle an den Fahrzeugen und werteten die Übung aus. So bekamen die Ausbilder die Möglichkeit die Abarbeitung des Übungsszenario durch die eingesetzten Kräfte auszuwerten und auch die Mannschaft konnte ihre Anmerkungen anbringen. Nachdem die Übung ausgewertet war, packten alle mit an um das verwendete Material zurück zu bauen und auf den Fahrzeugen wieder zu verlasten. Als alle Materialien wieder verlastet waren, ging es zurück ins Gerätehaus und zum Dienstende.

Anbei ein paar Eindrücke in Bilder von der Übung:

 

Wochenbeitrag 30/2026

Ausbildungsdient, 22.07.2026

Diesen Mittwoch stand ein wenig Sport und Fitnesstraining auf dem Dienstplan. Dafür ging es für uns zum Ausbildungsturm auf dem Gelände des ZfBK (Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz) in Nordend. Vor Ort packten alle gemeinsam an, um die Strecke/Aufgabenbereiche aufzubauen. 

Dabei standen für die Kameradinnen und Kameraden, die jeweils in zweier Teams gegen einander antraten folgende zu erledigende Aufgaben auf Zeit an:

  • Ein Schlauchpaket den Treppenturm hochtragen und oben ablegen.
  • Im Anschluss von oben einen B-Schlauch hochziehen und diesen oben ablegen. Natürlich haben sich dabei unsere Kameradinnen und Kameraden oben mit einem Feuerwehrhaltegurt gesichert.
  • Im Anschluss ging es ohne Schlaupaket und B-Schlauch die Treppen wieder herunter. Hierbei wurde auch auf die Sicherheit geachtet, so dass keine Stufen übersprungen werden durften und sich mindestens eine Hand an einem Handlauf befand. 
  • Unten stand eine Geschicklichkeitsübung an. So musste in voller Montur ein Nagel mit einem Hammer gerade in einen Holzbalken versenkt werden.
  • Nachdem der Nagel im Holzbalken versenkt wurde, musste eine Strecke hin und zurück gelaufen werden mit zwei Kanister Schaumbildner mit jeweils 20 Liter Inhalt. 
  • Weiter ging es damit, dass ein C-Schlauch, gefüllt mit Wasser, gezogen werden musste und am Ende eine Flasche von einem Kegel mit einem entsprechenden Wasserstrahl "geschossen" werden musste.
  • Der Zieleinlauf wurde erschwert damit, dass ein Dummy über eine Strecke gezogen werden musste. 

Dabei ging es bei dem Lauf nicht nur allein um die Fitness, sondern es wurde auch der Zusammenhalt der Mannschaft gestärkt, da jeder mit anpackte. Es wurde jeder angefeuert und bei Bedarf wurde auch das ein oder andere Mal unterstützend eingegriffen. 

Im Gerätehaus fand im Anschluss die Auswertung und die Platzierungen statt. Ein großes Dankeschön an alle, die mit gemacht haben. 

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