Wochenbeitrag 07/2026

Ausbildungsdienst am 11.02.2026

Dieses Mal trafen wir uns zum Ausbildungsthema "Gefahren an der Einsatzstelle". Dazu informierte uns unsere Ausbilderin bereits am vorhergehenden Wochenende über das anstehende Ausbildungsthema, so dass wir uns eigenständig in Gruppen oder einzeln zusammen finden konnten und uns auf ein Themenbereich vorbereiten konnten.

So fand sich für jeden Buchstabe (das 4A-C-4E-Schema) jeweils eine Person oder eine Gruppe, die ihre Gefahr den anderen vorstellte. 

So arbeiten wir die Gefahren der Einsatzstelle ab und erklärten unseren Kameraden was sich hinter den einzelnen Buchstaben versteckt und diese Gefahr für uns bedeutet:

A - Atemgifte C - Chemische Stoffe E - Erkrankung/Verletzung
A - Ausbreitung   E - Explosion
A - Angstreaktion   E - Elektrizität
A - Atomare Strahlung   E - Einsturz/Absturz

 

Nachdem alle ihre Gefahr vorgestellt hatten, gab es eine kleine Pause. Nach der Pause ging es mit drei Einsatzszenarien aus der Vergangenheit weiter, an der wir gemeinsam die Gefahren erkennen sollten. Dabei mussten die Führungskräfte die Lage einschätzen, die allgemeinen Gefahren kurz benennen und einen entsprechenden ersten Einsatzbefehl geben. So durch liefen die Führungskräfte den sogenannten Führungskreislauf (Lagefeststellung - Planung - Befehlsgebung). Die restlichen Kameradinnen und Kameraden waren dann die jeweils eingeteilten Trupps und mussten kurz schildern, was sie nach dem Einsatzbefehl vornehmen würden und auf welche Gefahren sie zu achten haben. 

Als alle drei Einsatzszenarien abgearbeitet waren, war die Ausbildungszeit auch schon wieder vorbei. Und somit war für uns Dienstende. 

ANT-Ausbildung, 14.02.2026

Am Samstag stand für einige unserer Atemschutzgeräteträger die Ausbildung Atemschutznotfalltraining auf dem Plan. So gab es eine kleine Theoriestunde. Im Anschluss ging es in die Praxis, wo wir u.a. das Ab-/Ankuppeln des Atemanschlusses, das Auffinden des verunfallten Kameraden, das aus dem Gefahrenbereich verbringen, übten. Dazu verwendeten wir unterschiedliche Techniken. 

Als Abschluss gab es für jeden Trupp eine realitätsnahe Notfallübung, in der wir das gelernte Wissen in die Praxis in einem kompletten Szenario umsetzen konnten. 

Dazu ein paar Eindrücke in Bildern:

Wochenbeitrag 06/2026

Ausbildungsdienst 04.02.2026

Da die Minusgrade in dieser Zeit weiterhin bestanden, nutzten wir diese Wetterlage ein weiteres Mal, um eine weitere Ausbildung zum Thema Eisrettung vorzunehmen.

So baute der Angriffstrupp und der Wassertrupp der LF 20/16 am Hafenbecken des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oder-Havel die Eisrettung auf. So wurde ein Kamerad mit dem Rettungsknoten und dem doppelten Spierenstich als Sicherung eingebunden. Weitere Kameraden und Kameradinnen banden die beiden Teile der Steckleiter mit einem Mastwurf und als Sicherung ebenfalls einen doppelten Spierenstich ein. 

Das gleiche baute der Angriffstrupp und der Wassertrupp der LF 16-Ts auf. 

Die beiden Schlauchtrupps der Fahrzeuge bauten in dieser Zeit die Ausleuchtung der Einsatzstelle auf. 

Nach dem jeweils ein Kamerad eingebunden wurde und die jeweiligen Leiterteile gesichert wurden, begingen sich die beiden Kameraden auf das Eis um die fiktiv eingebrochene Person zu retten. Als die beiden Kameraden die zu rettende Person erreichten, zogen sie diese auf ein Leiterteil. Als die Person auf dem Leiterteil in Sicherheit war, kam umgehend der laute Ruf, das die gerettete Person und die beiden Kameraden wieder ans Ufer gezogen werden können. Dies wurde von den am Ufer verbliebenden Kameraden umgehend umgesetzt. 

Im Anschluss dieser Übung konnten wir uns noch in verschiedenen Technik zu Rettung der Person bzw. zur Fortbewegung auf dem Eis ausprobieren. Ebenfalls konnten auch weitere Kameraden und Kameradinnen das Fortbewegen auf den Leiterteilen über das Eis probieren. 

Somit näherte sich bald auch das Dienstende und wir bauten zurück. Während des Rückbaues ertönen unsere Meldeempfänger. Wir verlasteten zügig die letzten Materialien und fuhren die Einsatzstelle umgehend an. Mehr dazu auf unserer Facebookseite. 

Dienstende war nach dem Abarbeiten des Einsatzes.

Wir möchten euch weiterhin bitten, Eisflächen nicht zu betreten, damit es nie zu so einem realen Einsatz kommt!

Unsere Kameraden und Kameradinnen, die auf die Eisfläche gingen, war ständig unter Beobachtung und gesichert. 

151-jähriges Bestehen unser Wehr

Am Samstag, den 07.02.2026, feierten wir im Rahmen unserer Wehr und mit unseren Familien unser 151-jähriges Bestehen. So gab es ein kleines Buffet am Lagerfeuer und ein gemütliches Zusammensein. Wir bedankten uns bei allen Kameraden und Kameradinnen für ihr Engagement und ihren Einsatz im vergangenem Jahr. Natürlich bedanken wir uns auch bei den Familien und Angehörigen unserer Kameraden und Kameradinnen, ohne die so ein Engagement nicht möglich wäre. 

Wochenbeitrag 05/2026

Ausbildungsdienst, 28.01.2026

Am Mittwoch trafen wir uns wieder zum wöchentlichen Ausbildungsdienst. Es stand das Thema Sicherungskette auf dem Ausbildungsplan. Wir teilten uns in drei Gruppen auf und besprachen zu erst den Aufbau der Sicherungskette und deren Einsatzgebiet. Im Anschluss besprachen wir die benötigten Knoten und wie man u.a. in einer Wohnung einen Festpunkt finden kann. 

Nach dem Theoretischen ging es an das Praktische. So suchten wir uns einen fiktiven Festpunkt in der Fahrzeughalle und banden die erste Leine ein. Diese wurde mit dem Mastwurf und dem doppelten Spierenstich gebunden. Die zweite Variante war dann eine doppelte Acht ebenfalls mit einem doppelten Spierenstich gesichert. Als zweites wurde die Person gesichert, die die weitere Person sichert. Dazu behalfen wir uns mit dem Feuerwehrrückhaltegurt. Dieser wurde in die Leine mit einer doppelten Acht eingebunden. Für die zu sichernde Person wurde ein Halbmastwurf in die Öse des Feuerwehrrückhaltegurtes gebunden und die zu sichernde Person wurde mit dem Rettungsknoten (Palstek) eingebunden. Die Knoten wurden gelöst und wir hatten eine kurze Pause. 

Nach der Pause wurde die Sicherungskette in einem Durchgang von zwei Kameraden gebunden und entsprechend eine zu sichernde Person eingebunden. 

Auf einmal rief es durch die Fahrzeughalle "EINSATZ, PERSON IN WASSER". Da schrillten bei uns allen die Alarmglocken. Wir machten uns mit unseren beiden Löschgruppenfahrzeugen, dem Mehrzweckboot und dem Mannschaftstransportweg auf den Weg zur Einsatzstelle. Diese war zum Glück nicht weit entfernt. Es war das Hafenbecken des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oder-Havel in der direkten Nachbarschaft zu unserem Gerätehaus. Dort sollte eine Person ins Eis eingebrochen sein. Die Besatzung der LF 20/16 leitete die Rettung der Person ein. Dazu kam die eben in der Ausbildung besprochene und geübte Sicherungskette gleich im Einsatzgeschehen zur Anwendung. Des Weiteren wurden zur Rettung der Person zwei Leiterteile der 4-teilige-Steckleiter verwendet um sich so auf der Eisfläche fortzubewegen. Eine Kameradin kümmerte sich in der Zwischenzeit mit Blickkontakt vom Ufer aus um die eingebrochene Person. 

Die Person konnte erfolgreich gerettet werden. 

Da es sich zum Glück nur um eine Übung handelte, baute die Besatzung der LF 16-Ts nachdem sie das Mehrzweckboot einsatzbereit in Stellung brachte, ebenfalls eine Sicherungskette auf und begab sich zur Rettung auf das Eis. 

!!!ACHTUNG!!!

IN DIESEM ZUSAMMENHANG MÖCHTEN WIR EUCH DRINGEND DAVON ABRATEN EISFLÄCHEN ZU BETRETEN, DAMIT ES ZU SOLCHEN EINSÄTZEN NICHT IN DER REALITÄT KOMMT.

Zwar haben wir auch die Eisfläche betreten, allerdings waren unsere Kameradinnen und Kameraden mehrfach gesichert. Zum einem waren diese mit einer Feuerwehrleine und dem Rettungsknoten in einer Sicherungskette eingebunden. Zur weiteren Sicherung trugen die beiden Kameraden eine Schwimmweste. Das Eigengewicht der Kameraden wurde durch das Fortbewegen "auf allen Vieren" verteilt. Zusätzlich wurde das Eigengewicht durch das Fortbewegen auf den Leiterteilen auf eine größere Auflagefläche auf dem Eis verteilt. 

Daher nochmal die Bitte an euch: BETRETET KEINE EISFLÄCHEN!!!

Nachdem die Person gerettet wurde, bauten wir die Gerätschaften wieder zurück. Es erfolgte im Gerätehaus eine Auswertung der Einsatzübung. Im Anschluss war für alle Dienstende. 

 

Wochenbeitrag 04/2026

Ausbildungsdienst, 21.01.2026

An diesem Mittwoch standen zwei Themen zur Ausbildung an. 

Einmal die jährliche Unterweisung zum Thema Unfallverhütungsvorschriften (UVV) für den Bereich Atemschutz. Hierbei legten wir u.a. unser Augenmerk auf das Thema "Einsatz der Wärmebildkamera". Dabei beschäftigen wir uns mit der auf der LF 20/16 verlasteten Wärmebildkamera und ihrer Einsatz- sowie Funktionsmöglichkeiten. Die Unterweisung fand dabei für alle Kameradinnen und Kameraden statt, egal ob Atemschutzgeräteträger oder nicht, da die Wärmebildkamera u.a. auf für die Personensuche im Freien oder bei einem Waldbrand zum Einsatz kommen kann. 

Als zweites Thema stand die Unterweisung zur den UVV Kran auf dem Ausbildungsplan. Dabei besprachen wir den Ablauf des Einsatzes unseres Kranes vom WLF. So gingen wir die einzelnen Punkte durch und erläuterten worauf im Einzelnen zu achten ist. Auch hier nahmen alle anwesenden Kameradinnen und Kameraden teil, da auch unsere Kameradinnen und Kameraden ohne Kranschein bei einem möglichen Kraneinsatz gewisse Aufgaben übernehmen könnten und ebenfalls auf die notwendigen Dinge im Einsatzfall achten sollten.

Während der Unterweisungen bestätigten wieder alle anwesenden und unterwiesenen Kameradinnen und Kameraden die erfolgte Belehrung zu den Unfallverhütungsvorschriften durch ihre Unterschrift. Dadurch kann die Unterweisung für die Unterlagen ordnungsgemäß dokumentiert und für spätere Vorfälle nachvollzogen werden. 

Wochenbeitrag 03/2025

Ausbildungsdienst, 14.01.2026

Dieses Mal stand das Thema Atemschutz auf dem Dienstplan. Dazu konnten wir unsere Ausbildung in die Atemschutzübungsstrecke bei der Berufsfeuerwehr verlegen. Hier konnten alle Kameraden und Kameradinnen sich in der Übungsstrecke ausprobieren.

Dazu gingen wir truppweise durch die Atemschutzstrecke. Die Atemschutzgeräteträger mit Maske und Übungsatemschutzgeräte und wer kein Atemschutzgeräteträger war, konnte aber auch ein Übungsgerät tragen, wenn er wollte. 

Die Atemschutzübungsstrecke simuliert dabei einen möglichen Ablauf in einem Brandobjekt. Daher liegt die Strecke auch im Dunklen. 

Die Aufgabe der Trupps bestand nicht nur darin den vorgegebenen Weg durch die Strecke zu absolvieren, sondern es wurden auf dem Weg diverse Zahlen verteilt, die jeweils der Farbe entsprechend addiert bzw. subtrahiert werden mussten. Am Ende sollte ein entsprechendes Ergebnis heraus kommen. Entscheidend war nicht, ob das Ergebnis korrekt war, sondern das Augenmerk lag auf der Kommunikation in den Trupps. Diese sollte gezielt trainiert werden. 

Am Ende der Strecke fanden wir ein eingerichtetes Zimmer vor. Hier sollte auf die Situation geachtet werden und im Anschluss diese entsprechend geschildert werden. Nachdem dies absolviert worden war, sollte dem am Ende wartenden Gruppenführer noch kurz der Weg der Strecke skizziert werden, um so fiktiv nachrückenden Trupps die Lage vor Ort zu erläutert. Dies schulte die Aufmerksamkeit und Einprägungsfähigkeit während eines Atemschutzeinsatzes. 

Nachdem alle Trupps die Strecke absolviert hatten, schauten wir uns alle gemeinsam die Strecke an und das Rechenergebnis wurde ausgewertet. In diesem Zuge wurde auch gezeigt wo alles Zahlen angebracht wurden. So konnte jeder Trupp für sich noch einmal resümieren, ob alle Zahlen gefunden bzw. erkannt wurden.

Nach der Auswertung ging es für uns wieder zurück zum Gerätehaus. Im Gerätehaus wurden die benutzten Übungsmasken gereinigt und zum Trocknen aufgehangen, die Übungsatemschutzgeräte wurden wieder in die Regale geräumt. Als diese Aufgaben erledigt waren, war Dienstende.

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